Insolvenzverwalter sehen schwarz
Größte Pleitewelle rollt auf Deutschland zu

Das, was Insolvenzverwalter in Deutschland bereits kurzfristig vor Augen haben, wäre mit Abstand die größte Pleitewelle der Nachkriegszeit. Eine gemeinsame, aktuelle Veröffentlichung der Universität Mannheim und des Kreditversicherers Euler Hermes ergab keine erfreulichen Prognosen. Befragt wurden 107 der wichtigsten Insolvenzverwalter Deutschlands. Nahezu zwei Drittel von Ihnen gab eine düstere Prognose ab. Danach wird das mit 39 324 Insolvenzen schwärzeste Jahr 2003 bei weitem übertroffen.

Eines der wichtigsten Gründe für die Flut der Insolvenzen sind stornierte oder ganz ausbleibende Aufträge. Unbekannt war bisher, dass nahezu kerngesunde Unternehmen quasi über Nacht Ihre Substanz verlieren. Wenn Aufträge so massiv innerhalb kurzer Zeit wegbrechen, dann nützt auch selbst energisches Gegensteuern kaum noch.
Eine erhebliche Mitschuld wird aber bereits jetzt den Banken zugeschrieben. Sie verhalten sich unsinnig, denn im Grunde schwimmen die Institute im Geld. Nachweislich verweigert sich die Mehrzahl der Banken jedoch gerade den mittelständischen Unternehmen oder baut Hürden, zum Beispiel durch völlig überzogene Sicherheiten auf, die ein Unternehmen kaum noch erfüllen kann.

Politik versagt kläglich

Unsere Politiker äußern sich in Talk Runden oder Pressekonferenzen zwar gewichtig und selbstverständlich mittelstandsfreundlich. Tatsächlich sind die bisherigen Taten jedoch völlig nutzlos gewesen und daran ändert auch eine Deutschland-Tour der KfW Bank rein gar nichts.
Die Banken geben einfach kein Geld weiter und für die gutgemeinten und bereitgestellten Fördermittel werden nun einmal zur Abwicklung die Bankinstitute gebraucht. Die sind jedoch sowohl taub wie auch blind was die KfW-Mittel betreffen. Denn, der damit verbundene Aufwand ist einfach viel zu wenig renditeträchtig. Da hält es zum Beispiel die Commerzbank, als zweitgrößte Bank der Republik und gerade erst mit Steuergeldern in Milliardenhöhe vor dem Zusammenfall gerettet, lieber mit der erneuten Ausgabe von Knock Outs bzw. Turbo Hebel Produkten und wie sich diese Zocker-Papiere mit immer neuen Fantasie-Namen auch nennen.. Also, schlichtweg keine Bankentätigkeit, nein schlimmste Hinterzimmer- Casino- Tätigkeit. Und das tollste, kaum jemand stört die Kreise dieser von vielen inzwischen als Gauner und Verbrecher bezeichneten sogenannten Bankenmanager.

Aber, wir haben ja ein tüchtiges Finanzministerium und noch besser, eine unglaublich leistungsstarke Bankenaufsicht.
Trotzdem, wir wagen die Hypothese. Es passiert wenig, die Politik kümmert sich mehr um die öffentlichkeitswirksamen Themen, die Banken zocken weiter und am Jahresende vermelden wir einen ganz ganz trüben Rekord von hoffentlich nicht annähernd 50 000 pleite gegangenen Unternehmen.

Nur alzu dumm, die Wahl ist dann längst gelaufen!

 

Zwnagsvollstreckung - unangemeldeter Besuch droht
Was darf ein Gerichtsvollzieher bei Ihnen alles ansstellen?..            > ....

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