Leitthema: Telefonanrufe trotz Gesetzesverstoss
Die neuen Tricks der Call Center

Trotz der neuen Gesetzgebung, die Telefonwerbung an Privatleute verbietet und sogar unter Strafe stellt, es hat sich nicht viel geändert.
Allerdings ist der Erfindungsreichtum der Call Center erheblich gewachsen. Kein Wunder, es geht um Millionen Umsätze, die bei Einhaltung der Gesetzgebung den Betreibern wegbrechen. Der Konkurenzdruck ist groß´, die Gewinnaussich- ten enorm, da lohnt es sich schon einmal am Rande der Legalität oder schnell einmal darüber zu huschen.

Haben sich die Mitarbeiter dieser Center also bisher durchaus zu erkennen gegeben, d.h. mit dem Namen des Auftraggebers, also des Herstellers oder Dienstleisters offen gemeldet und Ihr Verkaufsgespräch relativ zügig erkennen lassen, hat sich die Taktik jetzt völlig verändert. Es werden Phantasienahmen aus den Bereichen Forschung, Marktforschung oder sogar Verbraucherschutz genannt. Teilweise wird der Eindruck einer halbstaatlichen oder offiziellen Funktion erweckt.
Hiervon lassen sich anscheinend viele Angerufene beeindrucken. Hat der Call Center Mitarbeiter die erste Phase der Darstellung überstanden, gelingt dann auch häufig der Rest.
Schlimm ist, dass die unter Strafe stehende Nummern-Unterdrückung kaum verhindert wird.

Daher ist die Gesetzgebung und besonders auch die Ratschläge des Bundesministeriums der Justiz schon ein bißchen weltfremd. Wie sollen Sie denn gegen Anrufer, die regelmäßig ihre Privatsphäre stören vorgehen, wenn sie den Anrufer nicht ermittelt können.
Und wenn statt gleich aufzulegen einmal die Frage gelingt, “wieso ist ihre Nummer unterdrückt, es ist ihnen doch bestimmt bekannt usw. usw..., dann wird entweder sofort aufgelegt oder, sofern der Call Center doch noch den Erfolg dieses Gespräches wittert, der Hinweis auf eine bedauerliche technische Störung, die leider nocht nicht behoben werden konnte, gegeben

Schlimm dabei ist nur, ein Teil dieser unseriös arbeitenden Call Center können auch noch auf staatliche bzw. kommunale Unterstützung regelmäßig hoffen. So soll es tatsächlich Call Center geben, die regelmäßig umziehen und aus den Wirtschaftsförderungstöpfen der Städte und Gemeinden stattliche Zuschüsse erhalten. Alles unter dem Gesichtspunkt Schaffung von Arbeitsplätzen. Das diese allerdings mehr unter die Rubrik Sklavenhaltung und Ausbeutung von Menschen fallen, interessiert hier anscheinen keinen Politiker oder Verantwortlichen in den Gemeinden. Hungerlöhne von unter Euro 5,00 sind eher die Realität als die Ausnahme.
Also tatsächlich hat sich nicht viel geändert. Nur gut, dass unsere Spitzenpoli- tiker davon unbelastet bleiben. Denn diese haben in der Regel nicht ermittelbare Rufnummern.

Infos, Hilfe und Ratschläge finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz. Natürlich stehen auch die Verbraucherzentralen mit praxisnahem Rat zur Verfügung.  

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    Skandal - kaum noch Kredite für den Bausektor
    Insolvenzgefahr steigt rapide an

     

    Die Kritik aus Politik und Wirtschaft für die mangelnde Bereitschaft zur Kredit- vergabe der Banken steigt an.
    Die Bankenvertreter konnten sich in den letzten Monaten über riesige Zuflüsse, teilweise aus Steuergeldern freuen. Statt jedoch nun auch Ihren Aufgaben für die Wirtschaft nach zu kommen, verweigern die Institute verstärkt die Bewilligung von Krediten.

    Stattdessen werden die Gelder derzeit teilweise gehortet und, das ist ein weiterer Skandal, erneut für riskante Finanzgeschäfte eingesetzt. Verschie- den Berichterstattungen, Print, wie auch ZDF- Frontal erläuterten, dass ausge- rechnet die nur mit Steuermitteln bzw. Bürgschaften des Staates am Leben gehaltene Commerzbank sich inzwi- schen wieder hochspekulativen Ge- schäften hingibt. So werden Knock Out Finanzprodukte mit vielfältigen Fanta- sienahmen wieder verstärt an den End- verbraucher gebracht (s.Finanz- portal Onvista). Produkte, bei denen übrigens zu Gunsten der Spielwette auf 40, 60 oder auch 100% Gewinnchance, der Totalverlust von vornherein mit einkal- kuliert wird.

    Das wirtschaftsverachtende Verhalten der Banken führt inzwischen gerade auch im Bau- und Immobilienbereich zu immer größeren Problemen. Das hiervon in hohem Umfang der Mittelstand be- troffen ist, liegt auf der Hand. Welches Unter- nehmen ist schon in der Lage, größere, unbedingt notwendige Inves- titionen für Geräte mit eigener Liquidität in bar zu leisten, statt diese als Kreditbelastung auf mehrere Jahre verteilen zu können?
    Das Versagen der Politik wird hier umso deutlicher, wenn dieselben Banker dem Staat mitteilen, dass die unzähligen, bereits geleisteten Milliarden bedauer- licherweise nun doch noch nicht ganz ausreichen. Allerdings werde (aktuell die IKB) derzeit lediglich 7 Milliarden Staats- hilfe benötigt. Ob dies allerdings dann auch für die Zukunft reichen wird, das könne aus heutiger Sicht - leider - noch nicht genau beantwortet werden.

    Marcus Hühnen 

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